Reisestativ Test, wenn die Bilder im Urlaub gelingen sollen.

Wie auch wahrscheinlich Sie begeben wir uns jährlich gerne auf Reisen bzw. Urlaube, bei denen unsere Kameras auf keinen Fall fehlern dürfen.

Ein atemberaubender Wasserfall in Jamaika oder das scheinbar endlose Gebirge Frankreichs, egal wo wir uns befinden, niemals könnten wir unsere Kameras wegdenken. Doch um das perfekte Bild zu erschaffen benötigen wir genau wie Sie ein passendes Reisestativ. Aber welches Reisestativ ist denn überhaupt geeignet? Muss es Carbon sein? Was sollten Sie beim Kauf beachten? Wo sollten Sie Ihr Reisestativ einkaufen?  Wir zählen uns als Hobby-Fotografen im Schwerpunkt: Reisen. Wir bilden uns kritische Meinungen über Reisestative und sehen uns auch externe Reisestativ Tests an.

Sie werden von uns die Informationen bekommen, die Sie brauchen. Wir bieten sowohl Anfänger als auch Profis eine kompakte Übersicht von Stativen und deren Zubehör, mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, ohne dass Sie sich  durch Millionen von uninteressanten technischen Kleinkram wühlen müssen. Wir tragen Kundenmeinungen und Testergebnisse von angesagten Foto/Stativ Blogs zusammen und geben Ihnen unsere Einschätzung.


Typ Reisestative
Marke Mantona
Material Aluminium
Max. Höhe (cm) 143
Min. Höhe (cm) 35
Max. Belastung (kg) 5
Gewicht (g) 1300
Länge geschlossen (cm) 35


Typ Reisestative
Marke Rollei
Material Aluminium
Max. Höhe (cm) 134
Min. Höhe (cm) 32
Max. Belastung (kg) 5
Gewicht (g) 1200
Länge geschlossen (cm) 31,5

  • Hier haben wir eine ausführliche Vergleichstabelle – Jetzt ansehen und profitieren.

Hier sehen Sie unsere persönlichen Lieblinge, die sich in unseren Situationen als sehr hilfreich erwiesen haben. Machen Sie ihren persönlichen Reisestativ Test und finden Sie ihr perfektes Reisestativ.

Kaufberatung Reisestative

Was muss ich beachten – Ihr persönlicher Reisestativ Test?

Zunächst ist es wichtig, dass Sie sich ein Bild davon machen, mit  welchen Gegebenheiten Sie und Ihr Reisestativ im jeweiligen Reiseziel zurecht kommen müssen. Machen Sie daher ihren eignenen Reisestativ Test.Haben Sie vor durch ein Gebirge zu wandern, dann werden Sie sich mit einem 3 Kg schweren und 120 cm langen Stahl-Stativ nur herumplagen. Die Antwort: Aluminium oder Carbon. Generell gesagt gilt, dass Ihr Reisestativ aus Aluminium oder Carbon gefertigt sein sollte, egal was Ihr Urlaubsziel ist, diese bieten Ihnen Leichtigkeit. Desweiteren sollte Ihr Reisestativ im Transportzustand möglichst klein sein, es sollte die 40cm Marke nicht überschreiten, denn dann können Sie es angenehm beinahe überall verstauen.

Der Reisestativ-Kauf-Tipp Nr 1:

Material: Carbon oder Aluminium.

Größe: ca. 30 – 40 cm, je kleiner desto besser.

Dies sind die ersten Kriterien die Sie bei Ihrem Kauf beachten sollten.

Stabilität und Tragkraft – Ganz wichtig bei einem Reisestativ Test!

Sie haben vor sich ein Reisestativ aus Carbon oder Aluminium an zu eignen, doch was müssen Sie noch beachten? Der erste wichtige Punkt ist die Stabilität. Sie haben keinen nutzen von einem Reisestativ, wenn dieses aus Aluminium besteht, 300g wiegt und bei jedem Windstoß etc. umkippt oder die Schwingungen so enorm sind, sodass sie lieber Ihre Kamera selbst in die  Hand nehmen. Der zweite wichtige Punkt ist die Tragkraft. Sie können das stabilste High-End-Stativ aus Carbon besitzen, sobald Sie die Tragkraft überschreiten oder sie dem Maximum zu nahe kommen, werden Sie definitiv wieder mit der Stabilität in Konflikt geraten.

Der Reisestativ-Kauf-Tipp Nr. 2 :

Behandeln Sie Stabilität und Tragkraft mit gleicher Priorität. Achten Sie bei Aluminium darauf, dass es robust und eventuell etwas massiver gefertigt ist, am Besten eignet sich  jedoch Carbon.

Der Reisestativ-Kauf-Tipp Nr. 3 :

Beachten Sie unbedingt die Tragkraft Ihres Reisestativs. Ihr Stativ sollte deutlich mehr tragen können als Kamera, Objektiv, etc. wiegen.

Carbon oder Aluminium?

Carbon ist sehr leicht, hat sehr gute Schwingungseigenschaften und ist daher Platz 1 der Reisestativ-Materialien, sein einziger Nachteil ist, dass es relativ teuer im Vergleich zu Aluminium ist.

Aluminium ist sehr leicht, besitzt aber bei geringer Masse schlechte Schwingungseigenschaften, ist jedoch im Vergleich zu Carbon relativ günstig.

Der Reisestativ-Kauf-Tipp Nr 4:

Lassen Sie Ihren Geldbeutel entscheiden, es muss nicht Carbon sein. Sie müssen bei Aluminium aber unbedingt darauf achten dass es massiver gebaut ist, also im Endeffekt das Reisestativ schwerer ist.

Fazit

Machen Sie Ihren eigenen kleinen Reisestativ Test und achten Sie beim Kauf auf:

Das Material: Carbon oder massives Aluminium.

Die Länge: Ihr Reisestativ sollte im Transportzustand möglichst kurz sein, damit Sie es bequem verstauen können.

Die Tragkraft: Ihr Equipment, das Sie auf das Reisestativ anbringen wollen sollte deutlich weniger wiegen, als das Reisestativ tragen kann.

Die Stabilität: So leicht wie möglich, aber so schwer wie nötig.

Den Produkt – Anbieter: Wir empfehlen: Amazon.de*

In diesem Video sehen Sie einen kleinen Reisestativ Test

 

 

Reisestativ-Tipps

Sie haben sich Ihr persönliches Reisestativ ausgesucht und können es kaum erwarten es endlich benutzen zu können. Damit Ihre Urlaubsfotos ein Erfolg werden haben wir hier weitere Top-Stativ-Tipps für Sie:

1 . Reisestativ Tipp:

Ihre Mittelschiene so niedrig wie möglich einstellen. Das bedeutet, dass Sie Ihre Mittelschiene nicht auf das Maximum ausfahren sollten, denn so ist eine gute Stabilität gewährleistet.

2 . Reisestativ Tipp:

Fußsegmente  nicht ganz ausfahren. Bei Reisestativen werden die Fußsegmente von Segment zu Segment immer dünner, das hat den Grund, dass damit eine geringe Transportgröße erzielt werden kann. Jedoch wird das Reisestativ bei dünnen Beinen wackeliger.

3 . Reisestativ Tipp:

Sich dem Wetter anpassen: Ist es Windstill und der Boden eben, so haben Sie die Möglichkeit höher zu arbeiten. Bedeutet, dass Sie je nach Stativ, die Mittelschiene bzw. die Fußsegmente weiter ausfahren können, um eine angenehmere Höhe zu erzielen.

4 . Reisestativ Tipp:

Bei windigem Wetter, sollten Sie das Stativ beschweren und die Beine auf einen größeren Winkel einstellen, damit das Reisestativ breiter steht und nicht zu sehr schwingt.

Der richtige stabile Aufbau

Damit auch die Neulinge alles bei Ihrem Urlaub richtig machen, erklären wir Ihnen, was Sie beachten sollten damit Ihre Fotos perfekt werden. Denn so leicht wie einfach nur das Reisestativ hinstellen und ein Foto machen geht’s dann doch nicht. Da kann man nämlich noch Sachen bedenken, denn Sie wollen ja traumhaft schöne Fotos.  Denn auch wenn man viel Geld in sein Reisestativ investiert, kann man immer noch Qualität im Aufbau verschenken. Wir beginnen wirklich mit dem kleinsten Detail, denn dieser Aufbau-Guide richtet sich wirklich an Reisestativ-Neulinge.

Beginnen wir mit den Beinen, den sogenannten „Beinsegmenten“. Ihr Reisestativ hat im Durchschnitt 3 bis 4 Beinsegmente. Sie werden erkennen, dass je weiter Sie diese Segmente ausfahren, desto dünner werden sie. Das wirkt sich auf die Stabilität aus. Je dünner ,desto instabiler. Wir gehen so vor, dass wir nur das erste Beinsegment ausfahren und dann schauen wie weit wir das Reisestativ noch länger machen müssen, damit wir eine angenehme Höhe erzielen können. Hierbei ist zu beachten, dass Sie das jeweilige Beinsegment nicht ganz auf den Anschlag ausfahren, lassen Sie immer 2 bis 3 cm zurück, Sie sollten niemals ein Beinsegment an dessen Anschlag fixieren, das kostet Ihnen sonst Stabilität.

Der nächste wichtige Stabiltitäts-Punkt ist die Mittelsäule. Bei Reisestativen sehr oft dabei ist die Mittelsäule aber der instabilste Punkt jedes Stativs. Sie sollten es wirklich unbedingt vermeiden Gebrauch einer Mittelsäule zu machen, wenn dies die Situation nicht zwingend erfordert, bleiben Sie lieber die paar cm weiter unten, es wird sich lohnen.  Sollten die wirklich weitere Höhe brauchen, dann sollten sie lieber ein weiteres Beinsegment anstatt der Mittelsäule ausfahren. Die Mittelsäule sollten Sie wirklich absolut niemals verwenden.

Wenn Sie einen Blick auf das Ende der Stativbeine werfen, dann werden Sie vielleicht merken, dass Ihr Reisestativ auf Gummifüßen steht.

Gummifüße dienen dazu, dass das Reisestativ keinen Schaden an der Oberfläche anrichtet, auf dem es sich befindet.

Das hört sich jetzt brutal an, aber Reisestative sind auch dazu in der Lage. Denn oft befinden sich sogenannte „Spikes“ unter den abziehbaren Gummifüßen. Diese Spikes bieten Ihnen aber eine hervorragende Stabilität. Gerade in einer Wiese oder bei Kopfsteinpflaster, halten Sie Spikes Ihr Reisestativ sehr stabil.  Also wenn Sie solche Spikes auf Ihrem Reisestativ vorfinden können, dann benützen Sie diese auch, sie werden Ihnen sehr hilfreich sein.

Ein weiterer Stabilitätsfaktor ist das Dreieckstuch, das Sie einfach an jedem Reisestativ anbringen können.

Diese Dreieckstücher kosten wirklich nicht viel und sind auch auf Amazon.de in den verschiedensten Ausführungen erhältlich. Sollten Sie so ein Dreieckstuch haben, dann Spannen Sie es locker auf jedem Stativbein ein und straffen es dann, indem Sie den Winkel der Stativbeine gleichmäßig erhöhen.  Das Dreieckstuch verhindert, dass sich die Beine wieder in Ihrem Winkel nach innen verändern können.

Gerade mit einem zusätzlichen Gewicht wird dieser Effekt positiv verstärkt.

Legen Sie eine Wasserflasche oder Ihre Kameratasche in das Tuch hinein um es zu beschweren oder nutzen Sie das Dreieckstuch einfach als Objektiv-Wechsel-Ablage, das bringt Ihnen erheblich mehr Stabilität. Ein weiterer Beschwerungpunkt ist ein Haken der sich an der Unterseite der Mittelsäule befindet. Dieser Haken ist wirklich toll, Sie sollten wirklich darauf achten, dass Sie so einen Haken haben, Sie werden ihn zu schätzen wissen. Hängen Sie an diesen Haken einen Sandsack oder Ihre Fototasche, dieses zusätzliche Gewicht das Ihr Stativ nach unten drückt, macht dieses gleichzeitig unheimlich stabil. Denn das ist gerade bei windigen Situationen sehr hilfreich. Jetzt schauen wir uns noch die richtige Platzierung des Reisestativs an. Ihr Stativ sollte so stehen, dass der dritte Stativfuß von Ihnen weg zeigt und immer unter dem Objektiv ist. Gerade bei langen Brennweiten möchte man das dritte Bein immer genau unter seinem Objektiv haben, denn so wird am meisten gedämpft.

Wenn Sie all diese Dinge beachten, steht Ihren perfekten Urlaubsfotos nichts mehr im Wege.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Haben wir Ihr Interesse geweckt oder brauchen Sie weitere Unterstützung bei Ihrer Auswahl für den perfekten Urlaub? Dann schauen Sie doch einmal bei unseren anderen Ratgebern und Vergleichen vorbei, wir freuen uns Ihnen helfen zu können – Ihr Reisestativ Team. Denn externe Reisestativ Tests haben eine gleiche Meinung.