Was ein günstiges Reisestativ können muss

Der nächste Urlaub steht vor der Tür und soll unvergesslich werden. Damit du allerdings bei Kollegen mit dem richtigen Bildmaterial davon prahlen kannst, dürfen die Beweisbilder natürlich nicht verwackelt sein. Und was würde sich dafür besser eignen, als ein gutes und günstiges Reisestativ? Also setze neben der Sonnencreme und dem Antimückenspray ein günstiges Reisestativ auf deinen Besorgungszettel.

 

Es ist natürlich davon abzuraten, einfach loszustürmen und das nächstbeste Stativ zu kaufen

Denn es sind gerade die kleinen aber feinen Unterschiede, die ein günstiges Reisestativ von einem billigen Reisestativ unterscheiden. Was muss ein günstiges Reisestativ also können, um nicht billig zu wirken und die Qualität der Bilder nicht einzuschränken? Es ist gar nicht einmal so einfach den passenden Winkel für das perfekte Bild zu finden und wenn dann einfach das Stativ nach oben hin zu kurz kommt, kann man einen höheren Betrachtungswinkel völlig vergessen. Deswegen solltest du darauf achten, keine Stative zu erwerben, die unter der Gesamthöhe von 125 cm liegen. Obwohl eine hohe Gesamthöhe gut ist, solltest du lieber auf große Maße bei dem Packmaß, gemeint ist die zusammengeklappten Größe des Stativs, verzichten, da es sonst zu sperrig für deine Tasche sein könnte. Es empfiehlt sich kein Reisestativ zu kaufen, das ein Packmaß von über 40 cm besitzt.

 

 

Bei dem Packmaß gilt also: Je kleiner, desto besser! Bist du ein Fan davon Bilder aus der Froschperspektive aufzunehmen, dann achte auf ein günstiges Reisestativ mit Makrostellung, das eine solche Perspektive ermöglicht. Hochwertige Verarbeitung spielt allerdings nicht nur bei der Lackierung des Stativs eine Rolle, sondern schon bei der Materialwahl. Um auf ein möglichst geringes Gesamtgewicht zu kommen, sind Reisestative aus Aluminium und Karbon eine hervorragende Wahl. Damit du bei deinem nächsten anstehenden Gipfelsturm nicht zu schnell aus der Puste kommst, solltest du darauf achten, dass das Gewicht von 1,5 kg bei einem Reisestativ nicht überschritten wird, da es sonst nur als Ballast anfällt.

 

Was du aber bestimmt haben möchtest, sind unbeschreibliche Augenblicke

Doch diese können manchmal einfach viel zu schnell verfliegen und bis du soweit bist, ist er verschwunden. Wegen solchen kleinen Zeitfenstern lohnt es sich danach Ausschau zu halten, dass das Reisestativ eine intuitive Bedienung und optional eine Schnellwechselplatte mit sich bringt.Wenn die Bedienung natürlich wirkt, bist du um ein Vielfaches schneller und mit einer Schnellwechselplatte lässt du die Kamera einfach fix einrasten, anstatt diese erst eindrehen zu müssen. Für gute Bilder muss natürlich eine gute Spiegelreflexkamera her und die kann mit zusätzlichen Objektiven und Brennweiten tatsächlich ein wahrnehmbares Gewicht aufweisen. Also sollte dein Reisestativ mindestens 5 bis 7 kg aushalten.

 

Alles darüber hinaus ist natürlich umso löblicher und hält deine Kameratasche mit weiteren Objektiven und Ersatzakkus bestimmt auch einmal für dich, während du mit dem Posen beschäftigt bist. Ein gutes Panoramabild ist eine feine Sache, das durch einen Kugelkopf oder eine zusätzliche Panoramaverstellung am Reisestativ auch für dich möglich wird. Doch wie alle guten Dinge braucht alles ein gutes Fundament und darum solltest du ein Reisestativ mit rutschfesten Gummifüßen und stabilen Verstellungsclips wählen, damit, egal welcher Untergrund genutzt wird, dein Stativ auch hält.