veröffentlicht am 12. Februar 2017 in Ratgeber von

Reisestative aus Carbon

Carbon – eine schwarze Erfolgsgeschichte revolutioniert unseren Alltag. Der Durchbruch von Carbon begann unmittelbar mit seiner Erfindung am Anfang des 20. Jahrhunderts in den USA. Seither hält der Verbundwerkstoff Einzug in fast jeden Bereich unseres Lebens. So auch bei einem wichtigen Zubehör für dich als Fotograf: dem Reisestativ aus Carbon!

 

Das Reisestativ Carbon und seine Vorteile

Du wirst begeistert sein von einem Reisestativ Carbon, denn durch seine Eigenschaft als Kohlenfaserverbundwerkstoff ist das Hightechmaterial, aus vielen einzelnen kleinen Fasern gefertigt, sehr leicht. Die Fasern sind um ein vielfaches dünner als ein menschliches Haar, bilden an Strängen zusammengefügt, die Festigkeit, welche du als Hobbyfotograf oder Profi benötigst.

 

Wenn du bei Kälte oder Wärme bisher das Problem hattest, dass sich dein Stativ zusammenzieht oder bei Hitze ausdehnt und dein Stativ instabil machen, so wird dies bei einem Reisestativ Carbon nicht der Fall sein. Es trotzt unterschiedlichsten Temperaturen bei gleichbleibender Leistung (geringer Wärmeausdehnungskoeffizient).

 

Auch bei Erschütterungen weisen Stative aus Carbon deutlich geringere Schwingungswerte auf und machen deine Fotos trotz allem perfekt.

 

Ein weiterer positiver Punkt bei der Nutzung eines Reisestativ Carbon ist die hohe Tragfähigkeit (trotz geringem Gewicht). Du kannst also viele unterschiedliche Kameras anbringen, um für jede Situation gerüstet zu sein.

 

Augen auf bei der Standhaftigkeit

Auch ein solches Reisestativ hat einen Nachteil bzw. eine wichtige Sache auf die du achten solltest: den Gesamtschwerpunkt. Während andere Stativmodelle es dir einfach machen und aufrund ihres hohen Eigengewichts sehr standhaft sind, so ist ein Carbonstativ nur mittels Aluminiumdrehverschlüsse an den Standbeinen, sowie einer doppelten Mittelsäule (ausziehbar) stabil. Hierauf solltest dein Augenmerk bei Modellen aus Carbon legen.

 

Warum nicht Aluminium?

Noch sind Aluminiumstative weit verbreitet. Wie du sicher selbst schon festgestellt hast, liegen die Preise hierfür deutlich unter denen aus Carbon. Das liegt daran, dass die Herstellung und das Material kostengünstiger sind. Wenn du dir die Stative einmal von Nahem anschaust, so wirst du den Unterschied bei vielem Stativen mit bloßem Auge erkennen. Beim Reisestativ Carbon sind einzelne Kohlenfaserstränge zu erkennen, während Aluminium gegossen und in Form gebogen wird. Da übernehmen einen Großteil der Herstellung Maschinen.

 

In Sachen Stabilität sind Aluminumstative ebenfalls robust und stabil, dazu sind sie auch vom Handling sehr einfach für dich. Auch in der Festigkeit bzw. Steifigkeit bieten sie kaum Nachteile gegenüber der Carbonkonkurrenz.

 

Durch diese Eigenschaften sind sie in der breiten Masse sehr beliebt.

 

Solltest du dich aber einmal für ein Carbonstativ entschieden haben, so wirst du es nicht wieder abgeben, denn der große Nachteil der Aluminum gefertigten Stative ist das verhältnismäßig hohe Eigengewicht. Carbon hat dort durch den kohlegefertigten Werkstoff die Nase eindeutig vorn und das wird dir dein Rücken unterwegs danken. Gerade bei langen Wanderungen zählt jedes Kilo weniger.

Auch wenn dein Geldbeutel zuerst schlucken muss, so ist die Anschaffung eines Carbonreisestativ auf lange Sicht empfehlenswert. Die Vorteile überwiegen den Aluminiumserien: geringeres Gewicht, geringerer Wärmeausdehnungskoeffizient, hohe Bruch und Zugfestigkeit, sowie hohe Steifigkeitswerte. All das wird dir das Fotografieren deutlich erleichtern und dir viel Spaß bereiten.


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